Vergleiche Pelletpreise in deiner Nähe
Baden-Württemberg, als eines der waldreichsten Bundesländer Deutschlands, punktet mit nachhaltiger Forstwirtschaft und moderner Pelletproduktion. Holzpellets bieten hier eine zukunftssichere und kostengünstige Heizalternative, die auf nachwachsende Rohstoffe setzt. Auf Holzpellets.info kannst du aktuelle Preise vergleichen, zertifizierte Händler entdecken und dir die besten Lieferkonditionen sichern – einfach und zuverlässig.
Der Pelletmarkt in Baden-Württemberg zeigt sich stabil und bietet Verbrauchern optimale Bedingungen für nachhaltiges Heizen. Laut dem DEPI (Deutsches Pelletinstitut) lag der Durchschnittspreis für lose Holzpellets im Januar 2025 bei einer Abnahme von 6 Tonnen bei 306,79 Euro pro Tonne.
Ein Vergleich der Händlerdaten und Angebote auf Plattformen zeigt, dass sich die Preise häufig unterhalb dieses Durchschnittswerts bewegen (bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen):
Lose Ware: etwa 296,32 Euro pro Tonne
Sackware: etwa 329,71 Euro pro Tonne
Ein gezielter Preisvergleich lohnt sich also in jedem Fall. Auf holzpellets.info findest du nicht nur die besten Angebote, sondern kannst sicherstellen, dass du nachhaltig produzierte Pellets zu optimalen Konditionen bekommst.
Stand: 15. Januar 2025. Preise können je nach Region und Abnahmemenge variieren.
Die Entwicklung der Holzpelletpreise in Baden-Württemberg zeigt, wie stark der Markt von globalen Einflüssen und regionalen Gegebenheiten geprägt ist. Zwischen 2015 und 2021 bewegten sich die Preise für Holzpellets konstant zwischen 200 und 250 Euro pro Tonne, begünstigt durch stabile Produktionskosten und eine gleichbleibende Nachfrage.
Mit der Energiekrise im Jahr 2022 änderte sich die Situation jedoch: Die Preise stiegen auf über 800 Euro pro Tonne, ausgelöst durch Lieferengpässe und eine plötzlich stark erhöhte Nachfrage.
Seit 2023 entspannt sich der Markt allmählich, und die Preise stabilisieren sich. Ende 2024 wird der Preis für lose Ware bei einer Abnahmemenge von 6 Tonnen voraussichtlich bei rund 250 Euro pro Tonne liegen.
In einer Antwort der Bundesregierung (Drucksache 20/8076 (PDF 752 kB); S.18) auf die Kleine Anfrage der Fraktion der CDU/CSU wird auf die prognostizierten Kosten mehrerer Energieträger eingegangen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat laut des Schreibens für die kommenden zwölf Jahre einen Durchschnittspreis von 8,58 Cent pro Kilowattstunde für Holzpellets prognostiziert - und damit mit Abstand den günstigstens Preis aller Energieträger.
Der tatsächliche Marktpreis ist sogar oft niedriger, da regionale und saisonale Schwankungen den Preis beeinflussen und größere Abnahmemengen zu Rabatten führen. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren ergibt sich ein realistischer Preisbereich von 250 bis 300 Euro pro Tonne für das kommende Jahrzehnt.
Baden-Württemberg verfügt über eine starke regionale Pelletindustrie, die kurze Transportwege und höchste Produktqualität garantiert. Zertifizierungen wie ENplus oder DINplus stellen sicher, dass die Holzpellets den höchsten Standards entsprechen. Der regionale Kauf schont nicht nur die Umwelt, sondern stärkt auch die lokale Wirtschaft und ermöglicht attraktive Preise.
In der folgenden Tabelle findest du eine Auswahl an DEPI-zertifizierten Pelletherstellern aus Baden-Württemberg (Stand: Dezember 2024):
Produzent | Pelletproduktion / Jahr in Tonnen |
EC Bioenergie GmbH & Co. KG | 215.000 (mit 5 Standorten) |
Hermann Keller GmbH | > 60.000 |
JRS Holzenergie HEW GmbH & Co. KG | 60.000 - 120.000 |
Junginger Naturholzwerk GmbH | < 60.000 |
Kaiser GmbH | k.A. |
Ladenburger GmbH | < 60.000 |
Schellinger KG | > 60.000 |
Xaver Bullinger GmbH & Co. KG | < 60.000 |
best wood Schneider GmbH | < 60.000 |
Der Umstieg auf erneuerbare Energien war noch nie so einfach und wird dank zahlreicher Fördermöglichkeiten zusätzlich attraktiv. Nutze hierfür am besten die Übersicht des Deutschen Pelletinstituts (DEPI), um die besten Förderprogramme für deinen Umstieg zu finden. Hier die wichtigsten bundesweiten Förderprogramme im Überblick:
Bundesweite Förderprogramme
Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)
Du kannst einen Zuschuss von 30 % (BAFA und KfW Förderprogramme) für den Einbau einer Pelletheizung erhalten. Für selbstgenutzte Wohnräume sind sogar bis zu 70 % Förderung möglich. Auch Umfeldmaßnahmen wie Pufferspeicher oder Rohrleitungen werden gefördert.
Steuerliche Förderung
20 % der Investitionskosten für eine Pelletheizung kannst du über die Steuererklärung absetzen. Die Förderung wird dabei über drei Jahre verteilt.
Förderprogramme in Baden-Württemberg
Das Programm Klimaschutz-Plus in Baden-Württemberg unterstützt die Installation von Holzpelletheizungen oder Holzhackschnitzelheizungen zur Wärmeversorgung in Nichtwohngebäuden. Ziel ist es, den CO₂-Ausstoß nachhaltig zu reduzieren und den Klimaschutz aktiv zu fördern.
Förderberechtigte:
Natürliche Personen
Kommunen und kommunale Stiftungen des öffentlichen Rechts
Kommunale Unternehmen
Kirchliche Organisationen
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
Träger von Krankenhäusern und Heimen
Anstalten des öffentlichen Rechts
Gemeinnützige Stiftungen und Vereine
Contractoren
Höhe der Förderung:
50 € pro vermiedener Tonne CO₂-Äquivalent, nachzuweisen über die anrechenbare Lebensdauer der Anlage
Auf 30 % der zuwendungsfähigen Ausgaben begrenzt
Kombi-Darlehen Mittelstand mit Klimaprämie
Das Kombi-Darlehen Mittelstand mit Klimaprämie bietet eine attraktive Finanzierungsmöglichkeit für Einzelmaßnahmen zur energetischen Sanierung von Gebäuden. Dabei werden Investitionen in die Wärmeerzeugung (Heiztechnik) und Heizungsoptimierung gefördert.
Förderberechtigte:
Natürliche Personen
Juristische Personen
Rechtsfähige Personengesellschaften
Stiftungen des privaten Rechts
Höhe der Förderung:
Zinsvergünstigtes Darlehen
Regionale und Kommunale Förderprogramme in Baden-Württemberg
Viele Städte und Kommunen in Baden-Württemberg bieten zusätzliche Zuschüsse an. Informiere dich am besten bei deiner Stadtverwaltung oder nutze die Übersicht über die Förderprogramme nach Bundesländern des Deutschen Pelletinstituts (DEPI). Hier die wichtigsten Förderprogramme im Überblick:
Gemeinde Mönsheim: CO2- und Energieeinsparung
Gemeinde Wiernsheim: Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien
Stadt Freiburg: Klimafreundlich Wohnen
Stadt Stuttgart: Energiesparprogramm
Stadt Stuttgart: Heizungstauschprogramm
Stadt Ulm: Ulmer Energieförderprogramm